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Für guten Zweck gespendet800 Besucher lauschten in der Großen Kirche maritimem Weihnachtskonzert Mitte (nz). Nichts ging mehr am Sonnabend in der Großen Kirche: Mehr als 800 Besucher drängten sich beim Weihnachtskonzert des Seemannschors der Marinekameradschaft. Wie schon beim Sommerkonzert wurden auch dieses Mal Spenden für einen guten Zweck gesammelt. Bei freiem Eintritt saß das Geld etwas lockerer. 2304,72 Euro klimperten in den Sammelgefäßen. Zusammen mit den Sommer-Einnahmen stehen mehr als 5700 Euro für die Kinderklinik im weißrussischen Vitebsk zur Verfügung. Der frühere Chefarzt Dr. Götz Dreiß an der Kinderklinik in Debstedt unterstützt seit vielen Jahren das Ärztetaem in Vitebsk bei der Operation behinderter Kinder. Die benötigen dringend eine neue medizinische Bohrmaschine. Die Besucher genossen in der Kirche eine Mischung aus maritimen Kirchen-, Seemanns- und Weihnachtslieder.
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Maritimes vom Feinsten
Bexhövede (har).
In der Bexhöveder Kirche
fand ein
Benefiz-Konzert
des SeemannsChores Bremerhaven unter der Leitung von Harm Baumann statt.
Gut 100 Gäste kamen zu der Veranstaltung zu Gunsten der erneuerten kleinen
Glocke. Nach einer 15-minütigen Pause
folgte der besinnliche Teil. Der Chor bewies, dass er auch christliche
Lieder zu interpretieren versteht. Zu Gehör brachte er "Lobe den Herrn"
und das Sanctuslied "Heilig, heilig, heilig". Das Publikum spendete auch ganz zum Abschluss dieses noch nie in der Bexhöveder Kirche da gewesene Konzert riesigen Beifall und nahm viele schöne Gedanken mit auf dem Heimweg. Wie viel Geld für die Reparatur der Glocke gespendet wurde, ist erst aus dem herumgereichten "knisternden" Klingelbeutel zu ergründen. "Jeder hat gegeben, was er geben wollte", so der Pastor. Auf eine der kommenden Auftritte des "SeemannsChor Bremerhaven" am 9. Dezember in der Großen Kirche in Bremerhaven wurde gleichfalls hingewiesen. |
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Shanties auf dem SchützenplatzGroßer Zuschauerzuspruch beim 13. "Singen unterm Mast" des Schifferchors Rekum FARGE. "Seemann, oh Seemann" tönt es aus den Lautsprechern, gesungen von den Mitgliedern des "Schifferchors Rekum". Auf dem Schützenplatz in Farge und zwischen Matjesbrötchen, Butterkuchen und Bier war klar: Heute werden Shanties gesungen, heute wird im Rhythmus geklatscht. Der Schifferchor Rekum lud am vergangenen Sonntag zum dreizehnten " Singen unterm Mast", das unter der Schirmherrschaft von Senator Jörg Kastendieck stand. Insgesamt acht renommierte Chöre präsentierten sich und ihre Musik auf dem Farger Schützenplatz. In seiner Begrüßungsrede äußerte der 1. Vorsitzende" des Rekumer Chores, Horst Bruns, die Hoffnung, dass kräftiges Klatschen und gute Laune dem drohenden Regen ein Schnippchen schlagen könnten, was allerdings nur teilweise gelingen sollte. Der Schifferchor Rekum, der sich und das Publikum schon vor der Rede musikalisch in Stimmung gebracht hatte, eröffnete dann den Shanty-Sonntag mit dem passenden Lied "Leinen los". Als erster Gastchor sang der "Männergesangverein Weserperle-Rönnebeck". Der 32 Sänger zählende Chor unter der Leitung von Martin Will ist aufgrund der fehlenden Musikinstrumenten eigentlich kein klassischer Schifferchor, wurde aber vom Publikum dennoch herzlich aufgenommen und geklatscht. "Die sind ja trotzdem gut, weil sie ja alle sehr gute Stimmen haben" ist die Meinung vieler Shanty-Begeisterter. Während des Auftritts des "MGV Weserperle-Rönnebeck" wurde den Veranstaltern schnell klar, dass das Shantyfestival mehr Leute anzog als erwartet, so dass pausenlos neue Tische und Bänke hinzu geholt werden mussten. Der "Shanty-Chor Singkreis Ahlsen-Reineberg" betrat als nächster die Bühne und damit auch die wohl jüngsten Sänger des Tages. Birte, Laura und Torben gehören zu den wenigen Nachwuchssängerinnen der Shantyszene. Der Altersunterschied mache ihnen aber nichts aus, es sei für sie völlig normal, mit den Älteren zu singen. "Die sind aber flott", hörte man beim Einmarsch des "Shanty-Chors Berlin e.V." aus dem Publikum. In der Tat war die Einmarschmelodie der Berliner durchaus beschwingt und animierte das Publikum zum mitklatschen. Der Einsatz von Bongos beim Klassiker" La Paloma" gibt dem Auftritt des seit über 20 Jahren bestehenden Berliner Ensembles eine karibische Note. Als nächstes trat der Chor "De Noszélie Singers" aus Stadskanal/Niederlande auf und brachte ordentlich Bewegung ins Publikum. Zu holländischen, englischen und auch deutschen Klassikern des Shanty-Liedgutes gab es klatschende Hände, schwenkende Arme und singende Münder. Die Ursprünge des Shanties wurden in der nächsten Darbietung choreographisch dargestellt: Der. "Shanty-Chor Neuss e.V." imitierte beim Singen die Arbeit der Seemänner auf dem Schiff. Auch zeigte der Chor während des Liedes "Bei Windstärke Vier", wie weit man sich tatsächlich nach Backbord lehnen kann, ohne von der Bühne zu fallen. Trotz eifrigsten Klatschens und hervorragender Stimmung fielen nun zu die ersten Regentropfen, wodurch der Auftritt des "Wunstorfer Shanty-Chor" ein wenig verzögert wurde. Es gelang den Sängern vom Steinhuder Meer jedoch, die Sonne wieder aus den Wolken hervorzuspielen und so das Publikum, das sich zum Teil in die Schützenhalle und in die Zelte zurückgezogen hatte, wieder vor die Bühne zu locken. Der "SeemannsChor Bremerhaven", der mit seinen insgesamt 64 aktiven Mitgliedern zu den größten maritimen Einzelchören Europas gerechnet wird, trat als achter auf und imponierte durch gewaltige Stimmpräsenz und rundete die überregionale Auswahl renommierter Shanty-Chöre ab. Als "nass und schön" empfand auch Farges Pastor Evert Brink den musikalischen Sonntag. Ihn begeisterte der überregionale Charakter eines kostenlosen Festivals, das "die Menschen aus ihren Wohnzimmern holt und sie durch die Musik zusammenbringt. " Der Mitbegründer und Chorleiter des ausrichtenden" Schifferchors Rekum", Hans Ludwig Hashagen, zeigte sich erfreut über den Zuspruch, den das alle zwei Jahre ausgerichtete Festival auch dieses Jahr erfuhr. Stolz sei er auf seinen Verein, in dem "jeder weiß, wie er sich zu verhalten hat, damit es funktioniert. " Artikel erschienen am: 22.08.2006 im Weser Kurier ( Die Norddeutschen) |
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Seebären mit Liedernüber Gott und das Meer in St. Marien
Neukloster (fms). Wer kennt sie nicht,
die alten Lieder der Seemänner, Lieder so legendär wie viele Geschichten der
Matrosen. Fast genauso legendär ist inzwischen der SeemannsChor aus Bremerhaven.
Seit über einem Vierteljahrhundert begeistert er das Publikum mit seinem
Seemannscharme. So auch am Sonnabend Abend in der St.-Marien-Kirche. |
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