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In der Großen Kirche
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Seemannschor singt für "Rückenwind"

 

Stimmungsvoll ging es am Sonnabend in der Großen Kirche zu. Dort hatte der Seemannschor der Marinekameradschaft Bremerhaven zur "Weihnacht auf See" geladen. Eine Mischung aus maritimen Kirchenliedern, Seemanns- und Weihnachtsliedern war bei dem Benefiz-Konzert zu hören, das Harm Baumann leitete.

1863 Euro kamen als Spenden für die Aktion "Rückenwind für Leher Kinder" zusammen.
 

veröffentlicht am 21.Dezember 2009 in der NORDSEE ZEITUNG
 
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Vor der Großen Kirche
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„Fröhliche Geber hat Gott lieb“


Seemannschor Bremerhaven singt für bedürftige Mitbürger


Mitte (olb). Bremerhaven und die See. Wie eng das zusammengehört, zeigt sich nicht nur bei der Sail, sondern auch bei vielen anderen Gelegenheiten. Zum Beispiel dann, wenn der Seemannschor Bremerhaven Weihnachtslieder singt und sein treues Publikum begeistert.

Am Sonnabend war es wieder soweit. Mehr als 700 Zuhörer kamen zum Weihnachtskonzert in die Große Kirche. Wie in jedem Jahr war der Ansturm der Besucher kaum zu bewältigen, die Stuhlreihen im Gotteshaus voll besetzt.
Bei dem Konzert gab der Chor unter der Leitung von Harm Baumann wie jedes Jahr sein Bestes, bestehend aus altbekannten Weihnachtsliedern und Shantys. Zuvor hatte Pastor Dirk Scheider die vielen Gäste in der Kirche begrüßt und sie freundlich aber bestimmt auf die Kollekte des Abends zugunsten der „Hilfe für Mitbürger“ – einer gemeinsamen Aktion der NORDSEE-ZEITUNG und der Kirchen – hingewiesen. „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb“, zitierte Scheider Apostel Paulus
Der Appell sollte Wirkung zeigen. Nach dem Konzert und zwei Zugaben kamen genau 2309,59 Euro zusammen. Diejenigen, die beim Konzert am Sonnabend keinen Platz mehr bekommen hatten, können den Seemannschor vor den Feiertagen bei einem zweiten Weihnachtskonzert erleben. Heute treten die Sänger um 18 Uhr auf dem Platz vor der Großen Kirche auf.
 

Abstandhalterveröffentlicht am 22.12.2008 in der NORDSEE ZEITUNG
 
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Vor der Großen Kirche
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SeemannsChor Bremerhaven feiert 30. Geburtstag

Nach rund tausend Konzerten in 30 Jahren steht der SeemannsChor Bremerhaven vor dem Start in sein viertes Jahrzehnt. Und dieser Anlass wird zur Lütten Sail gefeiert: Am Mittwoch, 27. August, lädt der Seemannschor um 18 Uhr in die Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche zum Geburtstagskonzert ein. Der Chor wurde am 8. März 1978 durch eine Gruppe ehemaliger Mariner als Shanty Chor Marinekameradschaft Bremerhaven gegründet. 1996 erfolgte die Umbenennung zum SeemannsChor Bremerhaven. Die Chorgemeinschaft steht heute unter der Leitung von Harm Baumann.

 

Abstandhalterveröffentlicht am 26.08.2008 in der NORDSEE ZEITUNG
 
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Die Übergabe des Elfriede-Knigge-Preis.

AbstandhalterFoto: fix

Zwei Freunde, eine Berufung: Dr. Vladirmir Kutznetzkow (links) mit dem Elfriede-Knigge-Preis und Dr. Götz Dreiss, dahinter (von links) Dolmetscherin Olga Stankevitsch, Neurologin Dr. Natallia Zhyhur, Friedrich Derr, Harm Baumann und Pastor Dirk Scheider.
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Elfriede-Knigge-Preis geht über Grenzen


Stiftung zeichnet weißrussischen Orthopäden Dr. Vladimir Kutznetzkow aus

Debstedt/Bremerhaven (fix). Für Menschen mit Behinderungen darf es keine Grenzen geben. In diesem Sinne hat Stiftungsvorstand Friedrich Derr Dr. Vladimir Kutznetzkow (60) den Elfriede-Knigge-Preis verliehen. Damit schließt sich ein Kreis, der die Orthopädie III der Seeparkklinik Debstedt mit der Klinik im weißrussischen Vitebsk verbindet.
Das war aber nicht alles, was in der Großen Kirche in Bremerhaven mit einer Andacht gefeiert wurde. Erst sang der Seemannschor Bremerhaven, dann trat Dirigent Harm Baumann vor und überreichte dem Orthopäden aus Weißrussland noch 4000 Euro.

Das Geld haben die Männer "eingesungen". Es war gedacht für eine medizinische Bohrmaschine, die Kutznetzkow dringend brauchte. " Er musste mit einer Maschine aus dem Baumarkt arbeiten", erzählte Dr. Götz Dreiss, ehemaliger Chefarzt der Orthopädie III. Das allerdings ist schon vorbei. Sogar zwei Spezial-Bohrmaschinen hat eine schwäbische Firma für Vitebsk spendiert. den Kontakt hatte die Vorsitzende der Deutschen Dystonie-Gesellschaft, Ute Kühn, vermittelt. Für das Geld vom SeemannsChor werden Fräsen und Bohrer gekauft.

Dreiss verbindet mit Kutznetzkow eine Freundschaft, die in seinem Ruhestand wuchs. Die beiden implantieren das Debstedter Konzept  in Vitebsk. Auf dieser ganzheitliche Behandlung Behinderter war der weißrussische Arzt durch die Patientin Mascha aufmerksam geworden. Die Weißrussin lernte erst laufen, nachdem Dreiss sie im Alter von 14 Jahren in Debstedt operiert hatte. Heute studiert sie Germanistik. Diese Heilung führte die beiden Ärzte 2003 zusammen.

Elfriede Knigge hätte sich wohl gefreut, den Preis in Kutznetzkows Händen zu sehen. Das kann man aus einer Anekdote schließen , die Dreiss erzählte. "Vergessen sie die Weißrussen nicht", habe ihn die hochbetagte  und mittlerweile verstorbene Bremerhavenerin bestärkt, die das Stiftungskapital für die Behindertenarbeit gab. Dreiss gehorchte. "Er ist neun Mal bei uns gewesen", so Kutznetzkow, der sich vielmals bedankte und die Zusammenarbeit unbedingt fortsetzen will.

Den festlichen Rahmen für die Auszeichnung schuf der Bremerhavener Pastor Dirk Scheider, der selbst an der Spendenaktion beteiligt war. Seine Predigt rankte sich um das Weltgericht im Matthäus-Evangelium. Da sagt der Weltenrichter Jesus Christus: " Was ihr für meinen geringsten Bruder getan habt, das habt ihr für mich getan."

 

AbstandhalterArtikel erschienen in der NORDSEE ZEITUNG am 19.10.2007

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Die „Seemänner“ aus Bremerhaven erfreuten in der Großen Kirche mit einem abwechslungsreichen Programm.

AbstandhalterFoto: Chor vor dem Straßburger Münster
Der Seemannschor der Marinekameradschaft gastierte am Sonnabend in der Großen Kirche
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Für guten Zweck gespendet

800 Besucher lauschten in der Großen Kirche maritimem Weihnachtskonzert

Mitte (nz). Nichts ging mehr am Sonnabend in der Großen Kirche: Mehr als 800 Besucher drängten sich beim Weihnachtskonzert des Seemannschors der Marinekameradschaft.

Wie schon beim Sommerkonzert wurden auch dieses Mal Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

Bei freiem Eintritt saß das Geld etwas lockerer. 2304,72 Euro klimperten in den Sammelgefäßen. Zusammen mit den Sommer-Einnahmen stehen mehr als 5700 Euro für die Kinderklinik im weißrussischen Vitebsk zur Verfügung.

Der frühere Chefarzt Dr. Götz Dreiß an der Kinderklinik in Debstedt unterstützt seit vielen Jahren das Ärztetaem in Vitebsk bei der Operation behinderter Kinder. Die benötigen dringend eine neue medizinische Bohrmaschine.

Die Besucher genossen in der Kirche eine Mischung aus maritimen Kirchen-, Seemanns- und Weihnachtslieder.

 

AbstandhalterArtikel erschienen in der NORDSEE ZEITUNG am 9.12.2006
 
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Die „Seemänner“ aus Bremerhaven erfreuten in Bexhövede mit einem abwechslungsreichen Programm.
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Chorleiter:       Harm Baumann
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Maritimes vom Feinsten 


SeemannsChor Bremerhaven gibt Benefiz-Konzert für Glocken-Restaurierung in Bexhöveder Kirche

Bexhövede (har). In der Bexhöveder Kirche fand ein Benefiz-Konzert des SeemannsChores Bremerhaven unter der Leitung von Harm Baumann statt.  Gut 100 Gäste kamen zu der Veranstaltung zu Gunsten der erneuerten kleinen Glocke.

Der Chor wurde 1978 gegründet und gilt mit seiner choreigenen Kapelle und den 67 aktiven Mitgliedern als einer der größten maritimen Einzelchöre Europas. Bei Rundfunksendungen wie Bremer Container, Hafenkonzert von Radio Bremen oder SWF 4 sowie maritimen Gottesdienstübertragungen von NDR und ZDF waren sie schon dabei.
Vermittelt wurde dieses Konzert von Bürgermeister Klaus Kaliske, der die vielen Gäste sowie Sänger des Chores, seine ehemaligen Marinekameraden, willkommen hieß. Durch dieses eintrittsfreie und mit Hilfe der Kreissparkasse  Wesermünde-Hadeln veranstaltete Konzert sollten Spender für die erneuerte kleine Glocke aus dem Jahre 1400 erbeten werden.
Pastor Onno Bertelsmeyer erklärte, dass bei der Restaurierung ein zu spät entdeckter Riss im Schlagring die Gesamtkosten der Glocke um 2000 Euro erhöhten. Da der Riss bei der Reparatur in der einzigen Glockenfirma Europas in Nördlingen (Bayern) festgestellt wurde, konnte der Schaden gleich mit behoben werden.
Im ersten Teil des gut zweistündigen Benefiz-Konzertes hörte das aufmerksame Publikum Seemannslieder wie " Seemann, deine Heimat ist das Meer", "Melodien der Meere" oder "Wolken, Wind und Wogen". Auch Solosänger "Kuddel" mit seinem Lied "Aloa Ohe" bekam großen Beifall. Ein plattdeutscher Song "Un denn segelt wi so langsom rund Kap Horn" durfte ebenfalls nicht fehlen. Bei einigen Liedern konnten die Gäste gern mitsingen.

Nach einer 15-minütigen Pause folgte der besinnliche Teil. Der Chor bewies, dass er auch christliche Lieder zu interpretieren versteht. Zu Gehör brachte er "Lobe den Herrn" und das Sanctuslied "Heilig, heilig, heilig".
Mit einer schottischen Volksweise und einem Lied "von Menschen für Menschen" klang dieser Abend, der allen Gästen sehr viel Freude bereitet hatte, aus - nicht ohne Zugabe.

Das Publikum spendete auch ganz zum Abschluss dieses noch nie in der Bexhöveder Kirche da gewesene Konzert riesigen Beifall und nahm viele schöne Gedanken mit auf dem Heimweg.

Wie viel Geld für die Reparatur der Glocke gespendet wurde, ist erst aus dem herumgereichten "knisternden" Klingelbeutel zu ergründen. "Jeder hat gegeben, was er geben wollte", so der Pastor.

Auf eine der kommenden Auftritte des "SeemannsChor Bremerhaven" am 9. Dezember in der Großen Kirche in Bremerhaven wurde gleichfalls hingewiesen.

AbstandhalterArtikel erschienen in der NORDSEE ZEITUNG
 
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Die „Seemänner“ aus Bremerhaven erfreuten in Rekum mit einem abwechslungsreichen Programm
 
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Shanties auf dem Schützenplatz


Großer Zuschauerzuspruch beim 13. "Singen unterm Mast" des Schifferchors Rekum

FARGE. "Seemann, oh Seemann" tönt es aus den Lautsprechern, gesungen von den Mitgliedern des "Schifferchors Rekum". Auf dem Schützenplatz in Farge und zwischen Matjesbrötchen, Butterkuchen und Bier war klar: Heute werden Shanties gesungen, heute wird im Rhythmus geklatscht. Der Schifferchor Rekum lud am vergangenen Sonntag zum dreizehnten " Singen unterm Mast", das unter der Schirmherrschaft von Senator Jörg Kastendieck stand. Insgesamt acht renommierte Chöre präsentierten sich und ihre Musik auf dem Farger Schützenplatz. In seiner Begrüßungsrede äußerte der 1. Vorsitzende" des Rekumer Chores, Horst Bruns, die Hoffnung, dass kräftiges Klatschen und gute Laune dem drohenden Regen ein Schnippchen schlagen könnten, was allerdings nur teilweise gelingen sollte. Der Schifferchor Rekum, der sich und das Publikum schon vor der Rede musikalisch in Stimmung gebracht hatte, eröffnete dann den Shanty-Sonntag mit dem passenden Lied "Leinen los".

Als erster Gastchor sang der "Männergesangverein Weserperle-Rönnebeck". Der 32 Sänger zählende Chor unter der Leitung von Martin Will ist aufgrund der fehlenden Musikinstrumenten eigentlich kein klassischer Schifferchor, wurde aber vom Publikum dennoch herzlich aufgenommen und geklatscht. "Die sind ja trotzdem gut, weil sie ja alle sehr gute Stimmen haben" ist die Meinung vieler Shanty-Begeisterter. Während des Auftritts des "MGV Weserperle-Rönnebeck" wurde den Veranstaltern schnell klar, dass das Shantyfestival mehr Leute anzog als erwartet, so dass pausenlos neue Tische und Bänke hinzu geholt werden mussten.

Der "Shanty-Chor Singkreis Ahlsen-Reineberg" betrat als nächster die Bühne und damit auch die wohl jüngsten Sänger des Tages. Birte, Laura und Torben gehören zu den wenigen Nachwuchssängerinnen der Shantyszene. Der Altersunterschied mache ihnen aber nichts aus, es sei für sie völlig normal, mit den Älteren zu singen.

"Die sind aber flott", hörte man beim Einmarsch des "Shanty-Chors Berlin e.V." aus dem Publikum. In der Tat war die Einmarschmelodie der Berliner durchaus beschwingt und animierte das Publikum zum mitklatschen. Der Einsatz von Bongos beim Klassiker" La Paloma" gibt dem Auftritt des seit über 20 Jahren bestehenden Berliner Ensembles eine karibische Note.

Als nächstes trat der Chor "De Noszélie Singers" aus Stadskanal/Niederlande auf und brachte ordentlich Bewegung ins Publikum. Zu holländischen, englischen und auch deutschen Klassikern des Shanty-Liedgutes gab es klatschende Hände, schwenkende Arme und singende Münder.

Die Ursprünge des Shanties wurden in der nächsten Darbietung choreographisch dargestellt: Der. "Shanty-Chor Neuss e.V." imitierte beim Singen die Arbeit der Seemänner auf dem Schiff. Auch zeigte der Chor während des Liedes "Bei Windstärke Vier", wie weit man sich tatsächlich nach Backbord lehnen kann, ohne von der Bühne zu fallen.

Trotz eifrigsten Klatschens und hervorragender Stimmung fielen nun zu die ersten Regentropfen, wodurch der Auftritt des "Wunstorfer Shanty-Chor" ein wenig verzögert wurde. Es gelang den Sängern vom Steinhuder Meer jedoch, die Sonne wieder aus den Wolken hervorzuspielen und so das Publikum, das sich zum Teil in die Schützenhalle und in die Zelte zurückgezogen hatte, wieder vor die Bühne zu locken.

Der "SeemannsChor Bremerhaven", der mit seinen insgesamt 64 aktiven Mitgliedern zu den größten maritimen Einzelchören Europas gerechnet wird, trat als achter auf und imponierte durch gewaltige Stimmpräsenz und rundete die überregionale Auswahl renommierter Shanty-Chöre ab.

Als "nass und schön" empfand auch Farges Pastor Evert Brink den musikalischen Sonntag. Ihn begeisterte der überregionale Charakter eines kostenlosen Festivals, das "die Menschen aus ihren Wohnzimmern holt und sie durch die Musik zusammenbringt. "

Der Mitbegründer und Chorleiter des ausrichtenden" Schifferchors Rekum", Hans Ludwig Hashagen, zeigte sich erfreut über den Zuspruch, den das alle zwei Jahre ausgerichtete Festival auch dieses Jahr erfuhr. Stolz sei er auf seinen Verein, in dem "jeder weiß, wie er sich zu verhalten hat, damit es funktioniert. "

Artikel erschienen am: 22.08.2006 im Weser Kurier ( Die Norddeutschen)

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Die „Seemänner“ aus Bremerhaven erfreuten in Neukloster mit einem abwechslungsreichen Programm. Foto: Schindler
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Die „Seemänner“ aus Bremerhaven erfreuten in Neukloster mit einem abwechslungsreichen Programm. Foto: Schindler
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Seebären mit Liedern 

über Gott und das Meer in St. Marien


Renommierter SeemannsChor aus Bremerhaven begeistert das Publikum

Neukloster (fms). Wer kennt sie nicht, die alten Lieder der Seemänner, Lieder so legendär wie viele Geschichten der Matrosen. Fast genauso legendär ist inzwischen der SeemannsChor aus Bremerhaven. Seit über einem Vierteljahrhundert begeistert er das Publikum mit seinem Seemannscharme. So auch am Sonnabend Abend in der St.-Marien-Kirche.

Zum zweiten Mal gastierte der SeemannsChor, der als einer der Besten seines Metiers gilt, in Neukloster. Und warum er so viel Lorbeeren erntet, das zeigte er einmal mehr vor rund 120 Besuchern und Besucherinnen. Gekonnt verknüpft der Chor ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit Entertainment, scherzt sich von einem Lied zum anderen, flunkert mit dem Publikum und überzeugt immer wieder mit kraftvollen Soli.
Seemannslieder, das sind ganz dem Klischee entsprechend Lieder über „Wein, Weib und Gesang“. Zwar zeigte der Chor diese Seiten, als er über die Reeperbahn, Hawaii, Kapstadt und die Sehnsucht zum Ozean sang, aber da gab es auch noch eine andere Facette: Die tiefe Religiosität etlicher Seemänner.
Nicht ohne Grund haben Lieder über Gott und Jesus als Trostspender und Beschützer auf hoher See ihren Weg in das Liedgut der Seebären gefunden. Und so wechselten sich in dem Kirchenschiff die rauen oder lustigen Seemannslieder mit den feinfühligen, gottesfürchtigen Liedern ab und begeisterten das Publikum, dass dem Chor immer wieder herzlichen Beifall spendete.

Artikel erschienen am: 01.08.2005 im Stader, Buxtehuder, Altländer Tageblatt

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